Iris – ideale Partner der Päonien

Historische Schwertlilien
Dr. Milan Blazek (CR)

Fragen rund um
die Iris germanica
Dr. Milan Blazek (CR)

Aus den Anfängen
der Iris-Züchtung
Susanne Weber (D)

Züchterportraits
Historischer Iris
Susanne Weber (D)

Pflanzung und Pflege
Historischer Iris
Susanne Weber (D)

Züchtungen aus
England
Susanne Weber (D)

Züchtungen aus Deutschland I
Susanne Weber (D)

Züchtungen aus
Frankreich I
Susanne Weber (D)

Züchtungen
aus den USA I
Susanne Weber (D)

Züchtungen aus Deutschland II
Susanne Weber (D)

Züchtungen aus
Frankreich II
Susanne Weber (D)

Züchtungen
aus den USA II
Susanne Weber (D)

Schwertlilien
Karl Foerster (D)
Die Iris-Sammlung
in Brüglingen

Susanne Weber (D)
Leben mit Gartenblumen und ohne sie
Karl Foerster (D)

Im Zeichen der Iris – von der Götterbotin zur Werbeträgerin
Dr. Iris Burgdorfer (CH)

Iridaceen Irisgewächse Die Iris aus anthropo-sophischer Sicht
Werner Simonis, (D)
Mit Götterbotin durch
die Jahrhunderte

Walter Good, (CH)
     
                                                          Gallerie Historischer Iris
                                                          
Walter Good (CH)

Züchtungen aus Deutschland I
Susanne Weber, Laufen
Die mit einem (*) versehenen Sorten sind in der Sammlung der Historischen Iris im Botanischen Garten von Brüglingen zu besichtigen. (W.G.)

Goos & Koenemann, Niederwalluf am Rhein
(1887–1951)
Zwei der grössten Züchter auf dem Gebiet der Stauden des ausgehenden 19. Jahrhunderts bis zum Zweiten Weltkrieg waren in Deutschland sicher die beiden Herren Goos und Koenemann. Da ich immer wieder fasziniert bin von der Fülle ihrer Züchtungen auf verschiedenen Gebieten, bin ich der Geschichte dieser Firma nachgegangen.

Iris 'Rheinfels', 1928

Foto: Ch. Loosli

Iris 'Tyr', 1935

Foto: Ch. Loosli

Am 1. Februar 1887 nahm Max Max Joseph Goos wurde am 12. Juni 1858 in Altona als Sohn eines Apothekers geboren. Nach dem Einjährigen Examen war er von 1875 bis 1878 in der renommierten Stuebenschen Handelsgärtnerei in Hamburg, die Landschaftsgärtnerei und Topfpflanzenzucht betrieb. Nach dem Wehrdienst bei der Feldartillerie ging er im Frühjahr 1880 nach Herrenhausen Hannover, wo er im weltberühmten Königlichen Garten erst als Volontär, später als Gehilfe arbeitete und sich gute theoretische und praktische botanische Pflanzenkenntnisse aneignen konnte. Um dazu Obstbaumzucht zu lernen, arbeitete er ab 1881 in Bollweiler im Elsass in Baumschulen. Von dort aus unternahm er eine längere Fussreise durch die Schweiz. Ab Februar 1883 war Max Joseph Goos für ein Jahr in Praust bei Danzig in der Baumschule von Rathke & Sohn. Von dort aus ging er nach England und lernte in einer Stellung bei London die Anzucht von Rhododendren, Azaleen, Koniferen und anderen Immergrünen. Im Sommer 1884 schenkte ihm sein Vater eine grosse Studienreise durch England und Schottland. Auf der Rückreise im Frühjahr 1885 blieb er in Chester, wo er seinen Freund August Koenemann kennenlernte. Koenemann verliess Chester, um einem Bekannten, einem Landschaftsgärtner in Niederwalluf, zu helfen. Diesem Betrieb fehlten die Mittel, und so kaufte ihn Max Joseph Goos am 1. August 1885 mit ca. 1 ha Land und nahm seinen Freund nach anderthalb Jahren als Teilhaber auf.

Iris 'Lenzschnee', 1927

Foto: Ch. Loosli

Iris 'Rheintochter', 1927

Foto: Ch. Loosli

Iris 'Toelleturm', 1930 (Arends)

Foto: Ch. Loosli

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