Iris – ideale Partner der Päonien

Historische Schwertlilien
Dr. Milan Blazek (CR)

Fragen rund um
die Iris germanica
Dr. Milan Blazek (CR)

Aus den Anfängen
der Iris-Züchtung
Susanne Weber (D)

Züchterportraits
Historischer Iris
Susanne Weber (D)

Pflanzung und Pflege
Historischer Iris
Susanne Weber (D)

Züchtungen aus
England
Susanne Weber (D)

Züchtungen aus Deutschland I
Susanne Weber (D)

Züchtungen aus
Frankreich I
Susanne Weber (D)

Züchtungen
aus den USA I
Susanne Weber (D)

Züchtungen aus Deutschland II
Susanne Weber (D)

Züchtungen aus
Frankreich II
Susanne Weber (D)

Züchtungen
aus den USA II
Susanne Weber (D)

Schwertlilien
Karl Foerster (D)
Die Iris-Sammlung
in Brüglingen

Susanne Weber (D)
Leben mit Gartenblumen und ohne sie
Karl Foerster (D)

Im Zeichen der Iris – von der Götterbotin zur Werbeträgerin
Dr. Iris Burgdorfer (CH)

Iridaceen Irisgewächse Die Iris aus anthropo-sophischer Sicht
Werner Simonis, (D)
Mit Götterbotin durch
die Jahrhunderte

Walter Good, (CH)
     
                                                          Gallerie Historischer Iris
                                                          
Walter Good (CH)

Historische Iris eine kurze Einleitung
Walter Good

Die historischen Hohen Bartiris sind hervorragende Partnerpflanzen für Päonien. Diese blühen von Ende April bis Mitte Juni und können somit sehr gut mit den Hohen Bartiris kombiniert werden, die Ende Mai blühen. Ausserdem haben die Päonien und die Hohen Bartiris praktisch die gleichen Ansprüche an Bodenbeschaffenheit und Besonnung wie die Päonien: beide wollen viel Sonne und einen gut drainierten Boden. Die vorliegenden Beiträge beschränken sich auf historische Züchtungen der Hohen Bartiris, das heisst Pflanzen, die zwischen 1844.und dem Zweiten Weltkrieg entstanden sind. Ausserden kommen gartenpraktische, historische und kunsthistorische Aspekte der Hohen Bartiris zur Sprache.

 
H O M E
A K T U E L L
W E R    W I R    S I N D
K O N T A K T
[ S H O P ]
 
P Ä O N I E N  – 
G A L E R I E
P Ä O N I E N  –
A N G E B O T
B E G L E I T P F L A N Z E N
L E I T F A D E N
E X K L U S I V E  R E I S E N
E V E N T S
W I S S E N S W E R T E S

E N Z Y K L O P Ä D I  E

 
E N G L I S H
E N C Y C L O P A E D I A
 
   
  Unter historischen Bartiris versteht man Züchtungen die entweder schon vor Jahrhunderten in europäischen Gärten entstanden sind oder zwischen 1944 und dem Zweiten Weltkrieg in Europa und den USA gezüchtet wurden. Die in Europa entstandenen Sorten zeichnen sich oft durch ein differenziertes Farbenspiel ihrer Blüten aus. Ausserden sind sie im europäischen Klima gezüchtet und ausgelesen worden, d. h. sie sind meistens robuste, relativ anspruchslose Gartenpflanzen.
   
  Für den Gartenfreund und Sammler sind die Historischen Bartiris spezielle Juwelen. Die meisten Sorten sind sehr robust, da sie in der Regel im europäischen Klima entstanden und ausgelesen worden sind. Ausserdem sind sie farblich sehr interessant, da sie sehr oft in feinen Zwischentönen blühen. Unter ihnen gibt es Sorten mit senkrecht hängenden Hängeblättern, wie z.B. Iris barbata 'Gudrun', eine grossblütige rein weiss blühende Iris mit orangegelbem Bart. Die kleinblütige, weissblau blühende Plicata Iris barbata 'Madame Chereau' hat hervorragende Substanz der Dom- und Hängeblätter und blüht auch bei Regenwetter unbeirrt weiter.
   
  Danksagung
Dr. Milan Blazek aus Pruhonice (CR) und Susanne Weber aus Laufen (D), schrieben die Text über Historische Bartiris für die «Schweizer Staudengärten», das Jahresheft (1998) der «Gesellschaft Schweizer Staudenfreunde». Für diese Website haben sie diese aktualisiert. Ich danke an dieser Stelle den beiden Autoren beide sind hervorragende Spezialisten für Historische Bartiris für die gute Zusammenarbeit. Ebenso danke ich Dr. Iris Burgdorfer für Ihre Texte über die Iris in der Kunst. Das Bildmaterial stellte Christian Loosli, Gärtner im botanischen Garten in Brüglingen, zur Verfügung. Christian Loosli pflegt in Brüglingen eine hervorragende, grosse Sammlung Historischer Bartiris, die er in Zusammenarbeit mit Dr. Milan Blazek aufgebaut hat.
   
 
 
  Dieses Ölgemälde aus der Zeit um den Ersten Weltkrieg zeigt eine Auswahl damals moderner Iris-Züchtungen.
   
 
 
Aquarell Esther Bartning, 1935/36  
Illustration aus dem Buch «Gartenfreuden wie noch nie» 1937, Berlin
 
  Von links oben begonnen:
 
1. Reihe
Havamel, Rheingauperle, Goldcrest, Rheinelfe
 
2. Reihe
Archevêque, Toelleturm, Mme. Chereau, Eldorado, Aurea
 
3. Reihe
Balder, Flammenschwert, Nothung, Folkwang
 
4. Reihe
Harmonie, Gandvik, Souvenir de Mme. Gaudicheau, Indra
 
5. Reihe
Mrs. H. Darvin, Bronzeschild, Forsete, Fatum
 
6. Reihe
Aareshorst, Rheinfels, Rota, Abenda
   
 
I r i s   g e r m à n i c a
in vielen neuen und auch alten unübertroffenen Sorten, verschiedenster Blütenstiele, Wachstumsart und Blütezeit, zu denen sich alljährlich neue Steigerungen gesellen, die in einer späteren Tafel zusammengefasst werden. Leider kann die Einzelblüte nie den Gesamtaufbau der betreffenden Pflanze schildern, der oft so entscheidend für die Einbeziehung in das Idealsortiment ist. Man kann den Gartenfreunden nur raten, den Festzug der Irisfortschritte aufmerksam zu verfolgen und aus der Irislethargie zu erwachen. (Karl Foerster)

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