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| Edward
Bruce Williamson (18771933)
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| E. B. Williamson
lebte in Bluffton, IN, und war Banker und Naturforscher auf dem
Spezialgebiet der Libellen. Er lehrte an der Vanderbilt Universität
und an der Universität in Michigan und erhielt viele Auszeichnungen.
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| 1906 begann
er Iris zu züchten und kreuzte verschiedene Arten, später
hauptsächlich Bartiris, die er vor allem nach guten Wuchseigenschaften
bewertete. Er gründete die Longfield Iris Farm, Bluffton, die
alle seine Sämlinge vertrieb. 1918 erschien Iris 'Lieutenant
A. Williamson'*, 1918, Dom dunkelblau, Hängeblätter purpurviolett
mit braunem Schlund, ein Meilenstein in der Züchtungsgeschichte.
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| Von 1920
bis 1928 war Paul Cook sein Partner, aber er schied aus, um mehr
Zeit für die Züchtungsarbeit zu haben. Nach E. B. Williamsons
Tod führte seine Tochter den Betrieb weiter und brachte bedeutende
Sorten ihres Vaters nach seinem Tode heraus, wie z.B. Iris
'E.B. Williamson', 1934, mittelbraunrot, grossblütig, Iris
'Sable'*, (von Cook), 1934, dunkelviolett, gute Form, früh,
Iris 'Amigo'*, 1934, Dom lavendelfarben, Hängeblätter
veilchenblau samtig, gute Verzweigung und zwei Jahre später
die unvergessene Iris 'Wabash'*, 1936, Dom weiss, Hängeblätter
violett mit weissem Rand. |
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Iris 'Wabash', 1936
Foto: Ch. Loosli
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Iris 'Decenial', 1930
Foto: Ch. Loosli
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Sidney B. Mitchell
(18781952) und William
Mohr (18711923)
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| S. B. Mitchell
war Direktor an der Universität in Berkeley für Bibliothekswissenschaft.
Er begann 1901 Iris zu züchten und liess sich die besten
Sorten aus Europa kommen, die er zu einer sehr grossen Sammlung
vereinigte. Er arbeitete zusammen mit William Mohr, einem leidenschaftlichen
Gärtner und Pflanzenzüchter deutscher Abstammung, der
wissenschaftlich vorging und genaue Aufzeichnungen machte. Ihm gelangen
Kreuzungen mit Iris oncocyclus, und die schönste und
grossblumigste Oncobred (Iris barbata x Iris oncocyclus)
nannte Mitchell nach dem Tode seines Freundes Iris 'William
Mohr', 1923, Blend mit Oncostreifen, eine Kreuzung zwischen der
diploiden Plicata-Iris Iris 'Parisiana' und der Oncocyclus-Iris
Iris gatesii. Eine Beschreibung der Farbe war in der Literatur
nicht zu finden. |
| |
| Er übernahm
dessen ganze grosse Sammlung und führte die Arbeit William
Mohrs weiter. |
| |
| Mitchell
begann 1919 mit dem Verkauf von Iris, übergab aber später
das Geschäft an Salbach, der ein grosses Sortiment kalifornischer
Züchtungen vertrieb und ebenfalls eine Oncobred züchtete,
die berühmte: |
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| Iris 'Lady Mohr', 1943, Dom silbergrau, Hängeblätter beige mit
rosa und grau. |
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Iris 'Lady Mohr', 1943
Foto: Ch. Loosli
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| Von Mohr-Mitchell
galten die folgenden beiden gelben Züchtungen lange Zeit als
Standardsorten: Iris 'California Gold', 1933, gelb mit etwas
braunen Adern, weiche Stiele und Iris 'Happy Days', 1934,
mittelgelb, früh. |
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Iris 'California Gold', 1933 (Mitchell)
Foto: Ch. Loosli
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Iris 'Alta California', 1931 (Mohr-Mitchell)
Foto: Ch. Loosli
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| Beide Züchter
beschäftigten sich auch mit Narzissen und Primeln, Mohr auch
noch mit Weizen und Gerste. |
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| Mrs.
Douglas Pattison, Quality Garden, Freeport, Illinois (18841939)
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| |
| Quality
Garden war eine der besten Iris-Sammlungen im Mittleren Westen
der USA. Mrs. Pattison hatte grosse botanische Kenntnisse und klare
Ideale und Vorstellungen, wie gute Iris aussehen sollten. Sie schrieb
viel darüber und gab zwischen 1925 und 1938 hervorragend illustrierte
Kataloge heraus. Die Firma erlosch wohl 1939. Craig nannte eine
seiner Züchtungen nach dieser aussergewöhnlichen Frau:
Iris 'Mrs. Douglas Pattison', 1950, hellblau, am Schlund
der Hängeblätter braun geadert, hoch. |
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| Edward
Oliver Essig (18841964) |
| |
| E.O. Essig
war Professor für Insektenkunde an der Universität in
Berkeley in Kalifornien. Er verfasste ein berühmtes Werk, die
«History of Entomology», aber daneben war er ein begeisterter
Amateurgärtner und Iris-Züchter, der nach wissenschaftlichen
Erkenntnissen arbeitete. Er züchtete Sorten von bemerkenswerter
Härte (in Kalifornien!) wie z.B. Iris 'California Blue',
1929, mittelblau, früh, Iris 'Pale Moonlight', 1931,
sehr helles Blau, Iris 'Sierra Blue'*, 1932, mittelblau,
die 1935 die Dykes Medal erhielt, und Iris 'Shining Waters',
1933, mittelblau, früh. |
| |
|
Schreiners Iris
Gardens, heute Salem, Oregon
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| F. X.
Schreiner (18771931) |
| |
| F. X. Schreiner
sammelte in St. Paul, Minnesota, viele Iris, Päonien
und Gladiolen. 1924 erschien seine erste Irisliste und 1928 ein
Katalog, der eine hervorragende Einteilung auch nach Farben enthielt.
Er war von 1928 bis zu seinem Tod Vizepräsident der Amerikanischen
Iris-Gesellschaft und hatte gute Verbindungen nach England und Deutschland
sowie Frankreich und liess 1912 viele Iris von dort zur Weiterzüchtung
kommen. Ihm folgten seine Söhne Robert Schreiner (geb. 1910)
und Bernard Schreiner (geb. 1919) sowie seine Tochter Constanze
(geb. 1912) nach. Robert Schreiner, dessen Frau Jeanette und die
heutige Generation B drei Söhne, eine Tochter, zwei Schwiegertöchter
und ein Schwiegersohn B alle in der Firma mitarbeiten, ist zur Zeit
wohl weltweit der grösste Iriszüchter mit einem Riesenpotential
an Sämlingen und Neuheiten und den meisten Dykes-Medaillen
und anderen hohen Auszeichnungen. Ende der 40er Jahre zog Robert
Schreiner an den heutigen Standort nach Salem in Oregon, wo die
Familie 250 Acres, ca. 96 ha, Iris bewirtschaftet, die zur
Blütezeit einen unvergesslichen Eindruck hinterlassen. |
| |
| Der persönliche
Kontakt zwischen der Familie Schreiner und Frau von Stein-Zeppelin
besteht seit den 30er Jahren, und so war es für mich ein grosses
Erlebnis, den Betrieb und die Familie 1994 zu sehen |
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| Cooleys
Iris Gardens, Silverton, Oregon |
| |
| Die Familie
Cooley lebt seit über hundert Jahren in Silverton und ist eng
mit dem Ort und der Landschaft verbunden.1923 pflanzten Rholin und
Pauline Cooley die ersten Iris, die sie geschenkt bekamen.
Sie waren so begeistert, dass die Iris bald ein grosses Feld
hinter dem Haus füllten. 1928 kam der erste Iriskatalog heraus,
und Rholin Cooley vermehrte und verkaufte die Züchtungen von
Dr. Kleinsorge, der in Silverton als Physiker und Hobbygärtner
lebte. |
| |
| Der Betrieb
vergrösserte sich laufend, und heute ist Richard Ernst, der
Enkel der Gründer, ein anerkannter Züchter. Er leitet
den riesigen Betrieb, in dem er jährlich mehr als 7 Millionen
Bartiris anbaut, mit seinen Geschwistern und verkauft in die ganze
Welt. Der Schaugarten und die Sämlingsfelder sind hochinteressant,
und ich hatte bei meinem Besuch 1994 die Freude, von R. Ernst Cooley
persönlich geführt zu werden, und konnte seine Grossmutter
Pauline noch ganz aktiv erleben. |
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| Von 1920
bis 1928 war Paul Cook sein Partner, aber er schied aus, um mehr
Zeit für die Züchtungsarbeit zu haben. Nach E. B. Williamsons Tod
führte seine Tochter den Betrieb weiter und brachte bedeutende Sorten
ihres Vaters nach seinem Tode heraus, wie z.B. |
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| Iris 'E.B.
Williamson' |
|
1934, mittelbraunrot,
grossblütig |
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| Iris 'Sable'*,
(von Cook) |
|
1934, dunkelviolett,
gute Form, früh |
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| Iris 'Amigo'*
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1934, Dom
lavendelfarben, Hängeblätter veilchenblau samtig, gute Verzweigung |
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| und zwei
Jahre später die unvergessene |
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| Iris 'Wabash'* |
|
1936, Dom
weiss, Hängeblätter violett mit weissem Rand. |
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| Sidney
B. Mitchell (18781952) und William Mohr (18711923) |
|
| S. B. Mitchell
war Direktor an der Universität in Berkeley für Bibliothekswissenschaft.
Er begann 1901 Iris zu züchten und liess sich die besten Sorten
aus Europa kommen, die er zu einer sehr grossen Sammlung vereinigte.
Er arbeitete zusammen mit William Mohr, einem leidenschaftlichen
Gärtner und Pflanzenzüchter deutscher Abstammung, der wissenschaftlich
vorging und genaue Aufzeichnungen machte. Ihm gelangen Kreuzungen
mit Iris oncocyclus, und die schönste und grossblumigste
Oncobred (Iris barbata x Iris oncocyclus) nannte Mitchell
nach dem Tode seines Freundes |
|
| Iris 'William
Mohr', 1923, |
|
| Blend mit
Oncostreifen, eine Kreuzung zwischen der diploiden Plicata Iris
'Parisiana' und der Oncocyclus-Iris Iris gatesii. Eine Beschreibung
der Farbe war in der Literatur nicht zu finden. |
|
| Er übernahm
dessen ganze Sammlung und führte die Arbeit William Mohrs weiter. |
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| Mitchell
begann 1919 mit dem Verkauf von Iris, übergab aber später das Geschäft
an Salbach, der ein grosses Sortiment kalifornischer Züchtungen
vertrieb und ebenfalls eine Oncobred züchtete, die berühmte |
|
| Iris 'Lady
Mohr' |
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1943, Dom
silbergrau, Hängeblätter beige mit rosa und grau. |
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| Von Mohr-Mitchell
galten die folgenden beiden gelben Sorten lange Zeit als Standardsorten: |
|
| Iris 'California
Gold' |
|
1933, gelb
mit etwas braunen Adern, weiche Stiele |
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| Iris 'Happy
Days' |
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1934, mittelgelb,
früh |
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| Beide Züchter
beschäftigten sich auch mit Narzissen und Primeln, Mohr auch noch
mit Weizen und Gerste. |
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Mrs. Douglas Pattison
(18841939), Quality Garden, Freeport, Illinois
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|
| Quality
Garden war eine der besten Iris-Sammlungen im mittleren Westen der
USA. Mrs. Pattison hatte grosse botanische Kenntnisse und klare
Ideale und Vorstellungen, wie gute Iris aussehen sollten. Sie schrieb
viel darüber und gab zwischen 1925 und 1938 hervorragend illustrierte
Kataloge heraus. Die Firma erlosch wohl 1939. Craig nannte eine
seiner Züchtungen nach dieser aussergewöhnlichen Frau. |
|
| Iris 'Mrs.
Douglas Pattison' |
|
1950, hellblau,
am Schlund der Hängeblätter braun geadert, hoch |
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| Edward
Oliver Essig (18841964) |
|
| E. O. Essig
war Professor für Insektenkunde an der Universität in Berkeley in
Kalifornien. Er verfasste ein berühmtes Werk, die "History of Entomology",
aber daneben war er ein begeisterter Amateurgärtner und Iris-Züchter,
der nach wissenschaftlichen Erkenntnissen arbeitete. Er züchtete
Sorten von bemerkenswerter Härte (in Kalifornien!) wie z.B. |
|
| Iris 'California
Blue' |
|
1929, mittelblau,
früh |
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| Iris 'Pale
Moonlight' |
|
1931, sehr
helles Blau |
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| Iris 'Sierra
Blue' * |
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1932, mittelblau,
die 1935 die Dykes Medal erhielt, und |
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| Iris 'Shining
Waters' |
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1933, mittelblau,
früh |
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| Schreiners
Iris Gardens, heute Salem, Oregon F. X. Schreiner, (18771931) |
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| F. X. Schreiner
sammelte in St. Paul, Minnesota, viele Iris, Päonien und Gladiolen.
1924 erschien seine erste Irisliste und 1928 ein Katalog, der eine
hervorragende Einteilung auch nach Farben enthielt. Er war von 1928
bis zu seinem Tod Vizepräsident der amerikanischen Iris-Gesellschaft
und hatte gute Verbindungen nach England und Deutschland sowie Frankreich
und liess 1912 viele Iris von dort zur Weiterzüchtung kommen. Ihm
folgten seine Söhne Robert Schreiner (geb. 1910) und Bernard Schreiner
(geb. 1919) sowie seine Tochter Constanze (geb. 1912) nach. Robert
Schreiner, dessen Frau Jeanette und die heutige Generation
drei Söhne, eine Tochter, zwei Schwiegertöchter und ein Schwiegersohn
alle in der Firma mitarbeiten, ist zur Zeit wohl weltweit
der grösste Iriszüchter mit einem Riesenpotential an Sämlingen und
Neuheiten und den meisten Dykes-Medaillen und anderen hohen Auszeichnungen.
Ende der 40er Jahre zog Robert Schreiner an den heutigen Standort
nach Salem in Oregon, wo die Familie 250 Acres, etwa 96 ha, Iris
bewirtschaftet. Der persönliche Kontakt zwischen der Familie Schreiner
und Frau von Stein-Zeppelin besteht seit den 30er Jahren, und so
war es für mich ein grosses Erlebnis, den Betrieb und die Familie
1994 zu sehen. |
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| Cooleys
Iris Gardens, Silverton, Oregon |
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| Die Familie
Cooley lebt seit über hundert Jahren in Silverton und ist eng mit
dem Ort und der Landschaft verbunden. |
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| 1923 pflanzten
Rholin und Pauline Cooley die ersten Iris, die sie geschenkt bekamen.
Sie waren so begeistert, dass die Iris bald ein grosses Feld hinter
dem Haus füllten. 1928 kam der erste Iriskatalog heraus, und Rholin
Cooley vermehrte und verkaufte die Züchtungen von Dr. Kleinsorge,
der in Silverton als Physiker und Hobbygärtner lebte. |
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| Der
Betrieb vergrösserte sich laufend, und heute ist Richard Ernst,
der Enkel der Gründer, ein anerkannter Züchter. Er leitet den riesigen
Betrieb, in dem er jährlich mehr als 7 Millionen Bartiris anbaut,
mit seinen Geschwistern und verkauft in die ganze Welt. Der Schaugarten
und die Sämlingsfelder sind hochinteressant, und ich hatte bei meinem
Besuch 1994 die Freude, von R. Ernst Cooley persönlich geführt zu
werden, und konnte seine Grossmutter Pauline noch ganz aktiv erleben. |