Päonien – Kultur Natur

Reisen der paeonia gmbh

Sardinien, 3. Mai 2008 bis 11. Mai 2008
   

  Reiseprogramm    
Wichtige Informationen
und Anmeldung
Geschäftsbedingungen
der paeonia gmbh

  Päonien – Kultur – Natur: Unter diesem Motto reist die paeonia gmbh nach Sardinien. Im Zentrum stehen Päonienbestände, eine vielfältige Flora mit zahlreichen Endemiten, Baudenkmäler aus der Bronzezeit, der Antike und dem späteren Mittelalter, eine herrliche Gebirgslandschaft und Wildstandorte von Paeonia russi.
   
  Sardinien bietet wenig richtig grosse Bauwerke, dafür viele kleine Juwelen. Vor allem kleine Kirchen auf dem Lande und die alten Narughen Bauwerke sind faszinierend. An Naturschönheiten sind vor allem die steilen Gebirge, faszinierende Gesteinsformationen und Höhlen hervorzuheben. Im Allgemeinen sind kleine Distanzen zu fahren.
   
  Sardinien hat eine uralte Geschichte. Von den Ureinwohnern der Nuraghen - Kultur spannt sich der Bogen über Phönizier, Römer, Byzantiner, Araber und Katalanen. Alle haben ihre Spuren hinterlassen.
   
  Kulinarisch bietet Sardinien viele feine Spezialitäten und vor allem herrliche Weine.
   
 

Weite Teile Sadiniens sind touristisch noch wenig erschlossen. Die Landschaft wechselt zwischen Macchia, auch Sekundärwald genannt, die nach dem Abholzen der ursprünglichen Pinienwälder entstanden ist. Sie besteht aus Büschen und verschiedenen Eichenarten und wird oft als Weideland genutzt. Auf Sardinien findet man auch zahlreiche Korkeichen. Besonders faszinierend sind die Steinformationen mit ihren aussergewöhnlichen Erosionsformen. In den hügeligen Gebieten wird mediterrane Landwirtschaft betrieben, vor allem etwas Ackerbau und Viehzucht.

   
  Die wilden Päonienbestände sind schön und z.T. gut erreichbar. Auf Sardinien kommt Paeonia russi  vor, eine Art mit dunklrosa Blüten und wunderbar glänzendem Laub. Die Päonien wachsen auf verschiedenen Meereshöhen, so dass wir auf jeden Fall blühende Pflanzen antreffen werden.
   
 

Von Zürich aus reisen wir mit dem Bus zuerst nach Livorno, um von dort aus mit der Fähre nach Olbia überzusetzen. So haben wir Gelegenheit, auf der Hinreise in Pavia ein exzellentes Mittagessen zu geniessen. Anschliessend durchstreifen wir den Botanischen Garten von Pavia und besuchen die herrliche Certosa di Pavia.

Auf der Rückreise machen wir einen Mittagshalt in Vigevano, wo uns die schöne Piazza Ducale von Leonardo da Vinci erwartet.

   
  Alle unterstrichenen Textteile im Reiseprogramm sind Links zu weiteren ausführlichen Informationen und schönen Bildern.

Reiseprogramm

Samstag, 3. Mai 2008

Abfahrt in Zürich

  Wir verlassen Zürich um 08.00 Uhr und fahren Richtung Süden nach Pavia.
   
Gemeinsames Mittagessen in Pavia im Ristorante Antica Trattoria
  Hier geniessen wir gemeinsam ein feines Mittagessen.
   
Anschliessend Besuch im Botanischen Garten von Pavia
  Pavia hat einen wunderbaren Botanischen Garten mit sehr viel wilden Rosen und ev. einer grossen Paeonia rockii 'Arnolds Arboretum Form'.
   
Weiterfahrt zur Certosa die Pavia
  Die Certosa die Pavia gilt als eines der schönsten Baudenkmäler der Renaissance in Italien. Besonders interessant ist der Kreuzgang mit seinen zahlreichen Strauchpäonien.
   
Weiterfahrt nach Livorno
  Freies Nachtessen und einschiffen auf die Fähre. Wer will kann auch auf der Fähre (allerdings spät) essen.
   
Übernachten und Frühstück auf der Fähre nach Livorno
 
Sonntag, 4. Mai 2008
Fahrt nach Arzachena zu einem speziellen Olivenhain
  Kurz nach Arzachena liegt ein kleiner Olivenhain mit uralten Olivenbäumen, die vor zwei Jahren aus Kalabrien hierher verpflanzt wurden.
   
Fahrt nach Palau
  Wir fahren durch die sardische Macchia mit ihrer reichen Pflanzenwelt. In Palau überraschen uns riesige Oleanderbäume.
   
Besuch des Capo d'Orso
  Das Capo d'Orso ist eine fantastische Felsformation, die tatsächlich einem Bären gleicht. Sie entstand durch die sogenannte Tafonieverwitterung. Wir steigen hinauf und geniessen eine schöne Aussicht und immer wieder überraschende Ausblicke in die Felsformationen.
   
Fahrt nach Palau ins Ristorante La Gritta
  Hier geniessen wir auf einer wunderbaren Terrasse am Meer ein kleines Mittagessen.
   
Weiterfahrt zum Capo La Testa
  Das Capo La Testa überrascht uns mit fantastischen, rundlich erodierten Felsformationen, die ebenfalls durch Tafonieverwitterung gebildet wurden. Dazu treffen wir auf eine üppige Begleitflora und ein wunderbar blaugrünes Meer, das stellenweise eine tiefblaue Farbe aufweist.
   

Weiterfahrt nach Castelsardo

Wir fahren weiter der Küstenstrasse entlang nach Castelsardo. Macchia, Pinienwälder und Landwirtschaft begleiten die Route. An einer Brücke machen wir Halt und suchen den gewöhnlichen Schlangenwurz, Dracunculus vulgaris, der in einem kleinen Bachtobel blüht.

   
Hotelbezug Hotel Castello und Hotel Riviera in Castelsardo, gemeinsames Nachtessen
  Zwischen den beiden Hotels liegt ein gemütliches Terrassenrestaurant, in dem wir sardische Spezialitäten geniessen.
 
Montag, 5. Mai 2008
Fahrt zu vier kleinen Kirchen und Besuch der Nuraghe Santu Antine in Torralba
Dieser Tag steht im Zeichen einiger kleinen kirchenbaulicher Juwelen. Wir besichtigen die Kirchen Nostra Signora de Tergu, San. Antìoco di Bisàrcio, S. M. del Regno und San Trinita di Saccàrgia. Auf dem Weg dorthin durchqueren wir einen Wald mit Korkeichen und eine grosse Anlage mit Windkraftwerken. Wir werden von einer sehr kompetenten Führerin, Patrizia Mura, durch die Kirchen und den Nuraghe Santu Antine geführt. Die Narughe Santu Antine in der Nähe von Sassari ist eines der schönsten Bauwerke der Ureinwohner Sardiniens. Es ist ein weitläufiger Komplex mit vielen unterirdischen Gängen.
   
dazwischen Mittagessen auf einer Terrasse im Restaurant Locanda in Ardara
   
Weiterfahrt nach Sassari
Sassari ist eine schöne kleine Stadt mit einer berühmten Universität. Besonders schön ist die Piazza Italia aus dem 19. Jahrhundert.
   
Hotelbezug im Hotel Leonardo da Vinci
   
Gemeinsames Abendessen im Restaurant Castello
  Im Restaurant Castello an der Piazza Castello gelegen, geniessen wir auf einer schönen Terrasse ein feines Abendessen.
 
Dienstag, 6. Mai 2008

Fahrt nach Alghero

 

Alghero hat eine sehr schöne autofreie Altstadt. Besonders sehenswert sind die Kathedrale, die alten Gassen und die Befestigungen zum Meer hin. Die Kirche San Michele mit ihren farbigen, glänzenden Dachziegeln leuchtet zwischen den Dächern hervor. In Alghero ist der katalanische Einfluss sehr gut sichtbar.

An der Piazza Civica lockt das original erhaltene Jugendstilcafé Angelo Costantino.

   
freies Mittagessen in der Stadt
   
Besuch der Grotto Nettuno

Je nach Witterung fahren wir entweder am Vor- oder Nachmittag zur Grotto Nettuno, einer wunderbaren Tropsteinhöhle, hinaus.

   
Besuch der Enoteca Sella & Mosca bei Alghero
  In diesem prächtigen Weingut geniessen wir ein paar Gläser sardischen Weins.
   
Hotelbezug Hotel El Balear
 
Freier Nachmittag/Vormittag im Städtchen und freies Nachtessen
  Alghero bietet viele Möglichkeiten zum Flanieren und zum Einkaufen.
 
Mittwoch, 7. Mai 2008
Fahrt der Küstenstrasse entlang nach Bosa
Von Alghero aus fahren wir der schönen Küste entlang zum Städtchen Bosa.
   

Kaffeepause im Städtchen Bosa

   
Weiterfahrt nach San Giovanni di Sinis
Die Kirche San Giovanni di Sinis gilt als die älteste Kirche Sardiniens. Die urtümliche wuchtige Architektur ist einmalig.
   
Fahrt mit dem Trenino nach Tharros
 

Mit dem kleinen Trenino (Züglein) fahren wir einen knappen Kilometer zur antiken Stadt Tharros. Tharros ist eine uralte, von den Nuraghern gegründete Stadt, in der die Phönizier, Punier und vor allem die Römer ihre Spuren hinterliessen. Sie liegt einmalig schön auf der schmalen Halbinsel.

   
Wanderung auf dem Capo San Marco
  Von Tharros aus wandern wir zum Capo San Marco. Ein wunderbarer Weg – gesäumt von einer reichen Vegetation – führt uns über dem Meer zur Spitze der Halbinsel, wo sich eine kleine militärische Festung befindet.
   

Unterwegs Picknick in freier Natur über dem Meer

  Über dem dunkelblauen Meer geniessen wir in freier Natur ein feines Picknick.
   
Besuch des katalanischen Wachtturmes bei Tharros
  Auf der Rückwanderung besuchen wir den imposanten Wachttum, von dem aus wir eine herrliche Aussicht geniessen.
   
Weiterfahrt zu den Hotels Sa Pedrera und Sa Roia Traverso Agriturismo
   
Hotelbezug und gemeinsames Nachtessen
 
Donnerstag, 8. Mai 2008
Fahrt zum Brunnenheiligtum Santa Cristina
 

Das Brunnenheiligtum Santa Cristina ist einer der schönsten sardischen Brunnentempel. Inmitten eines weitläufigen Geländes liegt das Heiligtum zwischen Olivenbäumen und den Ruinen einer Siedlung der Nuragher. Speziell schön ist der eigentliche Brunnenraum. Eine präzise gearbeitete Treppe führt in die Tiefe in den einmaligen Brunnenraum. Der unterirdische Komplex repräsentiert den architektonischen Höhepunkt der Steinbearbeitung der Nuragherkultur. Er wird anhand gefundener Bronze auf das Ende des 2. Jahrtausend v. Chr. datiert. Die Punier nutzten die Anlage offenbar weiter, was man aus der Anwesenheit ihrer typischen Räuchergefässe schliesst.

   
Weiterfahrt nach Oliena
  Oliena ist eine verwinkelte Kleinstadt am Fuss des Monte Corrasi. Wir werden am letzten Tag in Sardinien Gelegenheit haben, auf eigene Faust diese alte Siedlung zu erkunden.
   
Aufstieg oder Weiterfahrt mit einem Kleinbus auf den Monte Corrasi
 

Die Wanderung auf den Monte Corrasi bietet herrliche Aussichten auf das Gebirge und das Städtchen Oliena. Wir werden von Angelino Congiu, dem Verfasser des Buches «Monte Corrasi – Guida alla flora e ai sentieri» begleitet. Er führt uns zu den schönsten Päonienplätzen auf dem Monte Corrasi.

Der Aufstieg zum Monte Corrasi bietet eine Fülle von interessanten Pflanzen, u. a. Pancratium Illyricum, die Illyrische Trichternarzisse, auch Pankrazlilie genannt.

Wem der Aufstieg zu streng ist, der kann einen Teil des Weges mit einem Kleinbus oder Taxi zurücklegen.

   
Päonien auf dem Monte Corrasi
  Dieser Standort soll der schönste Päonienstandort Sardiniens sein.
   
Weiterfahrt in die beiden Agriturismo Su Cuile und Agriturismo Guthiddai
  Hotelbezug und Gemeinsames Nachtessen
 
Freitag, 9. Mai 2008
Tag der Päonien
  Unter der Führung von Angelino Congiu besuchen wir eine Reihe von Päonienstandorten in den Monti del Gennargentu.
   
Pcknick in freier Natur
  An einem schönen Platz in den Bergen geniessen wir ein Picknick.
   
Päonienstandort auf der Passhöhe Genna Silana
  An diesem Platz wachsen wilde Päonien, die manchmal von Schweinen besucht werden Von hier aus führt eine reizvolle schöne Strasse nach Dorgali, wo wir im Hotel ein feines Schlussessen geniessen.
   
Rückfahrt ins Hotel
 
Schlussessen mit sardischen Spezialitäten
Samstag, 10. Mai 2008
Fahrt nach Oliena
  Oliena ist ein traditionelles, eng gebautes sardisches Kleinstädtchen, das wir auf eigene Faust kurz erkunden.
   
Weiterfahrt nach Orgosolo
  Eine kurvenreiche Strasse durch die sardische Gebirgslandschaft am Fusse des Monte Corrasi führt uns ins Städtchen Orgosolo mit seinen zahlreichen Murales; so werden die modernen Wandgemälde Wandgemälde an den Häusern genannt. Der Ort hat eine blutige und fasziniernde Vergangenheit, die zum Teil auf dem erbitterten Widerstand der Einheimischen gegen fremde Eroberer beruht.
   
Mittagessen im Ristorante Supramonte bei Orgosolo
  Hier geniessen wir im Freien unter Bäumen eine sardische Hirtenmahlzeit, bevor wir nach Olbia weiterfahren, um einzuschiffen.
   
Weiterfahrt nach Olbia
   
Freizeit zum Bummeln und Einkaufen und freies Nachtessen
   
Einschiffen in die Fähre nach Livorno
   
Sonntag, 11. Mai 2008
Fahrt nach Vigevano
Vigevano ist eine wunderbare kleine Stadt mit einem Renaissanceplatz, der von Leonardo da Vinci gestaltet wurde. Wir bummeln durch die Stadt und geniessen am Hauptplatz ein freies Mittagessen.
Heimfahrt nach Zürich


In der Certosa di Pavia


Uralter aus Apulien verpflanzter Olivenbaum


Capo d'Orso


Capo La Testa


Kirche von San. Antìoco di Bisàrco


Nuraghe Santu Antine


Kirche in Alghero


Pancratium Illyricum am Aufstieg zum Monte Corrasi


Capo San Marco


Paeonia russi am Wildstandort



Spinnenkokon am Wegrand


Paeonia russi auf dem Monte Corrasi


Cynaria cardunculus, wilde Artischocke


Eine der vielen Murales in Orgosolo


Blick auf die von Ledonardo da Vinci
gebaute Piazza Ducale in Vigevano


Wichtig zu wissen
   
Höhepunkte  

Botanische Höhepunkte sind die verschiedenen Wildstandorte von Paeonia russi, vor allem die Plätze auf dem Monte Corrasi. Der Aufstieg zum Monte Corrasi bietet eine Fülle herrlicher Wildpflanzen, u. a. Paradieslilien. Auch das Capo Testa zeichnet sich durch eine reichhaltige Flora aus.

   
  Kulturelle Höhepunkte sind die vielen die Kirchen und das Städtchen Alghero sowie die bronzezeitlichen Bauwerke der Nuragher.
   
  Landschaftliche Höhepunkte sind die Hänge des Monte Corassi, das Capo del'Orso, das Capo Testa, das Capo San Marco und der Ausflug in die Monti del Gennargentu.
     
Pflanzen   Wir werden eine sehr reiche Flora mit vielen Endemiten antreffen. Dieie paeonia gmbh legt grossen Wert darauf, dass aus der freien Natur keine raren Pflanzen entnommen werden.
     
Botanische Begleitung   Angelino Congiu, Autor des Buches «Monte Corrasi – Guida alla flora e ai sentieri», wird uns zu den verschiedenen Plätzen mit Päonien führen. Diese liegen in unterschiedlichen Höhen, so dass wir auf jeden Fall blühende Päonien sehen werden.
   
Informationen
  Vor der Reise erhalten die Teilnehmenden ausführliches schriftliches Informationsmaterial.
     
  Während der Reise werden die Teilnehmenden ausführlich über Geschichte, Natur, Städte und Baudenkmäler informiert.
   
Programm   Das Reiseprogramm habe ich im Juni 2007 zusammengestellt. Viele Bilder zeigen deshalb die sommerliche, z. T. ausgedörrte Landschaft der Insel, und nicht die grüne Landschaft anfangs Mai.
     
Transport   Mit Autobus
   
Wanderungen   Die Reise beinhaltet leichte und mittlere Wanderungen zu den Wildstandorten der Päonien und eine schöne Wanderung zum Capo San Marco.
   
Zeitangaben   Für die einzelnen Aktivitäten kann ich keine genauen Zeitangaben machen, da die Fahrzeiten und auch unsere Verweildauer an den schönen Orten und botanisch interessanten Plätzen nicht genau vorauszusagen sind. Wir fahren am Morgen eher zeitig los, damit wir während des Tages genug Zeit haben, in aller Ruhe zu botanisieren, Sehenswürdigkeiten zu betrachten und am Abend wieder rechtzeitig im Hotel sind. Sardinien bietet den Vorteil kleiner Distanzen.
   
Hotels   Wir werden z.T. in sehr schönen Agroturismo Unterkünften logieren.
   
Ausrüstung   Wir bewegen uns oft in der freien Natur. Feste Schuhe sind deshalb ein Muss, ebenso Regen- und Sonnenschutz. Zwischendurch besteht je nach Zeit die Möglichkeit, im Meer ein erfrischendes Bad zu nehmen.
     
Anmeldung   Bis spätestens 16. Februar 2008

weitere
Ausünfte
paeonia gmbh
Walter Good
Wettsteinstrasse 6
CH-8332 Russikon
Tel +41 (0) 44 954 12 06   oder   +41 (0)76 330 64 98
Fax +41 (0) 44 954 13 23
E-mail  paeonia@bluewin.ch
Internet http://www.paeonia.ch

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