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Die Welt der Päonien (XI) |
Itoh-Hybriden / Intersectionals, Kreuzungen zwischen Stauden- und Strauchpäonien - der jüngste Zweig der Päonienzucht
Dem Japaner Toichi Itoh gelang es nach jahrelangen Bemühungen, Strauchpäonien und Staudenpäonien miteinander zu kreuzen. Erst nach seinem Tode kamen seine Sämlinge zum Blühen. Diese Kreuzungen, Itoh-Hybriden oder Intersectionals genannt, vereinigen in sich die Eigenschaften und Schönheiten, sowohl von Strauch- als auch von Staudenpäonien. In der Blüte herrschen die Eigenschaften der Strauchpäonien vor, während sowohl im Laub als auch im Wuchs die Staudenpäonien dominieren. Die meisten von ihnen verhalten sich wie Staudenpäonien, d. h. sie frieren im Winter zurück und treiben im Frühjahr wieder aus.
Erwachsene Pflanzen bilden schön geformte runde, kugelige Formen, auf denen sich schön regelmässig verteilt die Blüten öffnen. In diesen Itoh-Hybriden oder Intersectionals, Kreuzungen, die sehr schwierig durchzuführen sind, vereinigen sich die Erbeigenschaften vieler Kulturformen von Stauden- und Strauchpäonien.
Die erfolgreichsten Züchter sind zwei Amerikaner: Roger Anderson mit gelben, weissen, rosa und roten Sorten und Don Hollingsworth mit der ausgezeichneten gelben 'Garden Treasure'.
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Paeonia 'Julia Rose' (Itoh-Hybride) zeigt hier das typische Erscheinungsbild einer ausgewachsenen Pflanze. Auf der kugelig gewachsenen Päonie blühen die einzelnen Blüten nach und nach auf. Aus diesem Grunde haben viele Itoh-Hybriden, auch Intersectionals genannt, eine lange Blütezeit. Foto: W. Good in der Gärtnerei von Roger Anderson |
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Blüte von Paeonia 'Cora Louise' (Itoh-Hybride) Foto: Roger Anderson |
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Paeonia 'Bartzella' (Itoh-Hybride) ist heute die begehrteste und auch teuerste Züchtung von Roger Anderson. Die riesigen Blüten verströmen einen feinen Duft und öffnen sich nach und nach. Foto: W. Good in der Gärtnerei von Roger Anderson |
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