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Die Welt der Päonien (III) |
Erscheinungsbild
Vom Frühling bis zum Herbst sind die Pfingstrosen attraktive Pflanzen: Vom Austrieb im zeitigen Frühjahr über die Blütezeit bis zum Herbst, wenn viele von ihnen ihre grossen Fruchtstände mit den glänzenden blauschwarzen (keimfähigen) und roten (tauben) Samen - besonders schön sind die Samenkapseln der Wilddarten - entfalten und manche eine schöne Herbstfärbung des Laubes annehmen. Im Staudenbeet und in der Rabatte bilden sie dominante Elemente und lassen sich mit vielen anderen Pflanzen gut kombinieren. Ihr üppiger Wuchs, das attraktive Laub, die verschiedenen Wuchsgrössen, die Fülle ihrer Blütenfarben - zwischen weiss, rosa, gelb und den verschiedensten Rottönen findet man alle Schattierungen - und die lange Blütezeit von Ende April bis Mitte Juni eröffnen dem gestaltenden Gartenfreund viele Möglichkeiten. Ebenso interessant sind die verschiedenen Blütenformen. Man findet einfache, anemonenförmige, gefüllte und halbgefüllte Blüten in den verschiedensten Grössen.
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Austrieb von Paeonia 'Ballerina' (staudeige Hybride) im Frühjahr. Das dunkel rotbraun gefärbte Laub dieser Züchtung von Prof. Saunders konstrastiert wunderbar zum frischen Grün der Nachbarpflanzen. Foto: W. Good |
Herbstfärbung
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Die mächtige Paeonia var. ludlowii (Hintergrund) entfaltet im Herbst oft eine Farbenpracht. Foto: W. Good |
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Manche Kultivare der Suffruticosa-Gruppe entwickeln im Herbst eine sehr schöne Färbung des Laubes Foto: W. Good |
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Die feine Struktur und Herbstfärbung eines Blattes eine Strauchpäonie der Suffruticosa-Gruppe (Detail). Foto: W. Good |
Verwendung
Die unterschiedlichen Wuchsformen und Farben der Päonien erlauben eine vielfältige Verwendung im Garten. Im gemischten Beet steht die Kombination mit anderen Stauden sowie mit Gehölzen im Vordergrund. Da die Päonie selbst eine dominierende Pflanze ist, empfiehlt es sich, diese bei der Planung als erste zu plazieren. Ein Mindestabstand von 80 bis 90 cm zu anderen hohen Stauden ist dabei einzurechnen. In Kombination mit niederen bodenbedeckenden Stauden ist der Pflanzabstand entsprechend kleiner. Besonders Strauchpäonien können nicht nur in Gruppenpflanzungen, sondern auch als Solitär in einem Garten wunderbare Akzente setzen.
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Strauchpäonien über einer Garageneinfahrt gepflanzt Foto: W. Good |
Die verschiedenen Blütenformen der Päonien
Interessant sind die verschiedenen Blütenformen. Man findet einfache, japanische, anemonenförmige, halbgefüllte und gefüllte Blüten in den verschiedensten Grössen.
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einfache Päonienblüte |
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japanische Päonienblüte |
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anemonenförmige Päonienblüte |
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halbgefüllte Päonienblüte |
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gefüllte Päonienblüte |
Floristik
Wenn Pfingstrosen für den Schnitt verwendet werden, ist es bei vielen Sorten besser, die Seitenknospen auszubrechen, um einen Stiel mit einer grösseren und besser geformten Blüte zu bekommen. Geschnitten wird, wenn sich die Knospen gerade öffnen und Farbe zeigen, am besten früh morgens. Zum richtigen Zeitpunkt geschnittene Blüten halten 10 bis 15 Tage in der Vase. Aber nicht nur die Blüten, auch die gefiederten Blätter passen vortrefflich in die frühsommerlichen Blumensträusse.
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