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Päonienzüchter |
Eine Kurzbiographie von Nassos Daphnis
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23. Juli 1914 |
Nassos Daphnis wird in Krockeai, einem Dorf in der Landschaft Lakedeimon in der Nähe von Sparta in Griechenland, als Sohn eines Kleinbauern geboren. |
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1930 |
Während der Weltwirtschaftskrise wandert der junge Nassos in die USA aus. Während die Familie in Athen auf das Schiff wartet, kommt der sechzehnjährige Bauernjunge zum erstenmal mit den griechischen Kunst- und Bauwerken in Kontakt. |
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1930 - 1938 |
Nassos Daphnis arbeitet im Blumenladen seines Onkels in New York. Gleichzeitig beginnt er, sich autodidaktisch zum Maler auszubilden. |
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1938 |
In der "Contemporary Arts Gallery" in New York findet die erste Ausstellung mit Werken von Nassos Daphnis statt. Verschiedene amerikanische Museen erwarben Werke von Nassos Daphnis. |
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Frühjahr 1939 |
Nassos Daphnis wird zu einem Besuch in der Gratwick Nursery in Pavilion, N.Y., eingeladen. Hier sieht er zum ersten Mal japanische Baumpäonien in voller Blüte. Er beginnt Baumpäonien zu malen. |
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1942 - 1945 |
1942 wird der junge Maler und Florist zur Armee eingezogen. Unter General Staff durchquert er Italien von Süden nach Norden. Die Kriegserlebnisse prägen in dieser Zeit auch seine Malerei. |
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1946 - 1955 |
Nach der Rückkehr aus dem Krieg will er Päonien nicht nur malen, sondern auch selber neue Formen züchten. Als erstes kreuzt er ausgewählte Formen von Paeonia lutea mit erstklassigen japanischen Baumpäonien (Moutan). In der Gratwick Nursery stehen dem jungen Maler und Züchter eine Menge erstklassiger Elternpflanzen zur Verfügung. In dieser Zeit entstehen die 14 registrierten F1-Kreuzungen. |
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1950 |
Nassos Daphnis unternimmt einen zweijährigen Studienaufenthalt in Paris und Florenz und besucht ein erstes Mal seine alte Heimat in Griechland. |
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1952 |
Nach der Rückkehr aus Europa gelingen Nassos Daphnis die ersten Rückkreuzungen (BC1). Damit schaffte er den Durchbruch in der Züchtung der modernen Lutea-Hybriden (BC2- und BC3-Kreuzungen, in denen der Moutan-Anteil der Lutea-Hybriden und damit auch die Schönheit der Blüten gesteigert werden konnte). |
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1938 - 1942 |
Malerei im "Naiven Stil" |
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1945 - 1946 |
Malerei im "Surrealistischer Stil" |
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1947 - 1948 |
Malerei im "Biomorphologischen Stil" |
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1948 - 1951 |
Malerei im "Organischen Stil" |
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Ab 1952 |
Malerei im "Geometrischen Stil" |
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1947 - 1995 |
In diesen Jahren finden zahlreiche Ausstellungen mit seinen Werken in der "Contemporary Arts Gallery", "Leo Castelli Gallery" in New York und zahlreichen anderen Galerien in den USA sowie in Europa in Mailand, Paris und Athen.Viele seiner Werke hängen in zahlreichen amerikanischen Museen. |
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1963 - 86 |
Für seine Malerei erhielt er zwischen 1963 und 1986 verschiedene Preise in den USA |
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1965 |
Registrierung der ersten Züchtungen (F1-Kreuzungen) |
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1966 - 1987 |
Registrierung zahlreicher F1-, BC1-, BC2- und BC3-Kreuzungen, sowie einiger spezieller Zufallssämlinge |
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1973 |
Nassos Daphnis erhält die A. P. Saunders Medal, Tree Peony Award (die höchste Auszeichnung für Päonien in den USA), für seine züchterischen Verdienste. Es gelang ihm, die Sterilität der Lutea-Hybriden zu überwinden und ermöglichte damit eine weitere züchterische Bearbeitung der Lutea-Hybriden. |
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1995 |
Registrierung von 10 weiteren Züchtungen. |
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1996 |
Registrierung der letzten 3 Züchtungen |
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